13 Schritte zum selbstbestimmten Scheitern


Scheitern gehört zum Leben. Du bist im Leben noch nie gescheitert? Du willst diese Erfahrung unbedingt machen? Nur wer scheitert lernt? Jeder Scheitert mal im Leben, aber um auf Nummer sicher zu gehen, hier eine kleine „Guideline“, ein „Best of“ in 13 Schritten. Wenn man es darauf anlegt, dann schafft man es auch. Klar gibt es sicher noch mehrere Wege, die man gehen kann, die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. Man nehme eine Prise Watzlawick, ein bisschen Rebellenmentalität, ein wenig Erfahrung und Sarkasmus… dann lässt sich ein Muster erzeugen. Lass uns beginnen systemisches Scheitern zu forcieren:



1. Passe Dich bedingungslos an!

Wer keine Angriffsfläche bietet, wird auch nicht angegriffen. Nicht „gesellschaftsfähig“ zu sein ist ein Tabubruch. Behalte Ideen für Dich, sie werden hinterfragt und nicht gewürdigt. Damit könntest Du in den Fokus von Kritik geraten. Wer ein Gesichtsloser Teil der Masse ist spielt das Mimikri seiner Umwelt mit und kann aufgrund von Mangel an Nachvollziehbarkeit auch nicht zur Verantwortung gezogen werden.



2. Löse bedingungslos Grenzen auf!

Strebe danach die Erfahrungen zu machen, die andre gemacht haben. Nur dann kannst Du mitreden. Nimm den Gefallen Deiner Mitmenschen an und stürzte Dich überall mit ihnen rein um dein Wachstum zu fördern. Sie zeigen Dir, wie es ist zu Leben! Wie sagt man doch so schön: „Was Dich nicht tötet, das macht Dich nur härter! Narben zeugen von Kampfgeist!“


3. Beweise Deine Stärke!

Jedem das, was er verdient. Was kannst Du denn bitte schön dafür, dass andere Menschen nicht so weit sind wie Du? Sollen sie eben lernen. Zeige offen Deine Überlegenheit. Damit verdienst Du Dir Deine Sporen bei Menschen, die unter, mit Dir oder über deiner "Stufe" stehen! Du wirst sehen, wie Dein Ansehen bei ihnen steigt. Setze Dich um jeden Preis durch! Verscherze es Dir aber nicht bei denen über Dir! Sie können Dich voran bringen!


4. Gnadenlos offene Kommunikation ist alles!

Informationen sind sowohl Kapital, als auch Macht. Wenn Du gefragt wirst, dann Antworte auch. Das gehört zum guten Ton. Transparenz aller Informationen zeigt, dass Du interessiert bist und Menschen einen Mehrwert durch bedingungslose Ehrlichkeit bringst. Und jeder Mensch hat auch das Recht auf maximales Informationsvolumen. Und wem es nicht passt, der soll halt nicht hin hören.


5. Fordere Gefallen ein!

Wozu hat man denn Mitmenschen! Zeig Deinen Wert indem Du Menschen gewährst Dir etwas Gutes zu tun. Es ist schließlich eine Selbstverständlichkeit sich gegenseitig zu helfen. Sei aber sparsam im Erwidern: Sobald Du den Gefallen erwiderst, solltest Du lieber weniger als mehr „Wert“ aufwenden. Es könnte unterwürfig erscheinen und Deinen Wert beim Gegenüber mindern. Nicht gemeckert ist genug gedankt. Schließlich soll man sich ja unterstützen. Für alles das richtige Instrument.



6. Lebe „Survival of the fittest!”

Was allen gut tut, kann für Dich nicht verkehrt sein. Also hör auf, auf Dein Bauchgefühl zu achten, denn alle anderen machen es ja richtig. Lebe, was Du vorgelebt bekommst. Schon Darwin sagte: „Du überlebst am besten, wenn Du Dich EINpasst“ Oder was es doch (unter der Gegebenheit der bestehenden Fähigkeiten und der natürlichen Voraussetzungen) „anpasst“? Egal! Selbsterhaltung geht am einfachsten, wenn man der landläufigen Meinung folgt.


7. Mache Dich bedingungslos frei von negativen Impulsen!

Probleme mag keiner. Also am besten nicht damit auseinandersetzen. Sie vergiften nur Dein Hirn. Wirf Google an und es wird sich schon ein Experte finden, der sich Deines Problems annimmt. Gib etwas Geld aus und es wird geregelt. Wozu gibt es bitte Branchen, die Geld dafür verlangen. Die wissen doch am besten, wie es funktioniert. So kannst Du beruhigt andere im Hintergrund arbeiten lassen und Du kannst Dich auf die schönen Sachen der Welt konzentrieren. Das Leben ist einfach zu kurz um sich mit negativen Dingen zu befassen.



8. Zeige bedingungsloses Mitgefühl!

Investiere bedingungslos Energie in die Schwachen! Vergiss die Menschen um Dich herum, die mit Dir den Weg gehen können und wollen. Sie sind motiviert und kommen schon dahin wohin sie möchten. Aber da gibt es doch die Menschen im Sumpf des Lebens! Du kannst sie nur verstehen und deren Respekt erhalten, wenn Du die gleiche Sichtweise hast. Reiche ihnen keinen Ast, denn Du würdest Dich ja über sie stellen. Steige herab zu ihnen um mit Ihnen fühlen zu können und Deine Erfahrungen um ihr Leid zu bereichern.